…so lautet der Buchtitel eines von Bea Johnson geschriebenen Buches zur Zero Waste Bewegung. Es geht darum keinen Müll mehr zu produzieren. Das Ganze soll auch noch Zeit und Geld sparen und obendrauf Spaß machen? Zudem soll die Umwelt geschützt werden, sowie die eigene Gesundheit, da man nur noch wenig mit giftigen Stoffen aus Verpackungen in Berührung kommt. Unvermeidbarer Müll soll reduziert werden und wenn möglich sollen Dinge möglichst lange genutzt und repariert werden oder anderweitig verwendet werden. Also das Leben der Dinge, die wir haben, soll verlängert werden. Beispiel wäre ein Kleidungsstück aus dem Secondhand Laden. Da verlängert man das Leben dieses Kleidungsstückes direkt und spürbar.

Klingt erstmal ganz schick, oder? Bedeutet aber auf alle Fälle Umstellung und Umdenken!

Ich habe einiges ausprobiert. Das Beste bisher ist ein selbstgemachtes Deo, wie ich finde. Dieses kam eines Tages per Post von einer sehr lieben Freundin zu mir. Als es leer war, musste ich sofort mehr haben. Es besteht nämlich aus nichts Giftigem, was mir sehr wichtig ist, denn ich benutze es jeden Tag! Super einfach herzustellen ist es auch:

220 mL Bio-Kokosöl schmelzen

50 g Natron (z.B. Kaisernatron aus dem Lebensmittelgeschäft)

und 35 g Salz unterrühren

Fest werden lassen und immer mal wieder durchrühren (das dauert sehr lange… man kann es auch einfach über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag nochmal kurz auf die warme Heizung oder in die Sonne stellen, dann nochmal gut durchrühren und in den Kühlschrank stellen, das ganze im Glas vom Kokosöl lagern produziert keinen weiteren Müll).

Wovon ich ebenso begeistert bin, ist das Waschmittel aus Kastanien. Ein guter Freund hatte das im Internet entdeckt (https://www.smarticular.net/waschmittel-aus-kastanien-herstellen/) und anschließend fleißig Kastanien gesammelt. (Das kann man auch super mit Kindern machen.) So erhielten wir bereits zerkleinerte Kastanien, direkt als Waschmittel einsetzbar. Im kommenden Herbst werde ich auf alle Fälle auch selbst zur Kastaniensammlerin!

Eine Alternative zu den Kastanien ist die eigene Herstellung des Waschmittels aus Natron, Waschsoda und Kernseife. Zum Testen bestellte ich das Waschmittel zum Selbermachen vom Greenpeace Magazin Shop (https://www.greenpeace-magazin.de/warenhaus/produkt/waschmittel-zum-selbermachen). Es hat super funktioniert. Sogar unsere Stoffwindeln sind sauber geworden. An den Geruch von Kernseife im Bad musste ich mich erst gewöhnen. Alternativ kann man aber auch ein ätherisches Öl zur Wäscheladung hinzugeben.

Ein Punkt, wo ich relativ früh Müll sparen wollte, war im Badezimmer, insbesondere bei den Shampoos und Duschgels. Zum einen, da ich die „Zutatenliste“ unübersichtlich, unverständlich und viel zu lange finde und zum Anderen, um die Plastikverpackung zu sparen. Shampoo-Seifen habe ich mittlerweile schon oft gesehen. Ausprobiert habe ich die vom Lush und aus unserem unverpackt Laden. Duschgel als festes Stück haben wir mittlerweile auch in Testung (Lush Produkt). Letztlich würde ich diese Dinge aber zukünftig gern selbst herstellen. Da ich schon des Öfteren selbstgemachte Seife geschenkt bekommen habe, wird es sicher nicht allzu schwierig sein…

Weiteres stelle ich gern ein anderes Mal vor. Bis dahin!