Die Mondfinsternis am 27.07. war wieder ein günstiger Zeitpunkt, um das noch günstigere kabelitzsche Teleskop gen Nachthimmel zu richten. 

Zu sehen gab es erst einmal nichts. Das ist nun mal so, wenn man familienbedingt sein Observatorium auf dem Balkon aufbauen musste. Dafür konnte ich mir die Bequemlichkeiten einer nahen Wohnumgebung gönnen. So began die Nacht mit Whisky, Weintrauben und Käse. Auch nicht schlecht.

Als die verdunkelte Mondscheibe doch sich zwischen den Hausdächern durchschob und ihre dunkle Präsenz über den Gipfeln der Bäume verbreitete, war das Kamerateleskop einsatzbereit. Innerhalb der nächsten 3 Stunden konnte ich die laue Nacht, die leckeren Häppchen und ein astronomisches Spektakel genießen, das in dieser Länge erst wieder 2123 geben. Sogar 3 Minuten länger. Doch der Star des Abends war die Begleitung des Erdtrabanten. In strahlender Helle begleiteten den Blutmond der Mars und der Jupiter, erkennbar an ihrem rötlichen Schein. Kurzum es war eine wundervolle Nacht. Auch ein paar Bilder sind in der Kamera hängen geblieben. Als kleine Erinnerung und für Kristin.