Wir haben uns 2014 nach unserer Hochzeit einen roten Ferrari gekauft. Wenn man genauer hinsieht, ist es doch ein Opel Astra (ab heute Peugeot Astra?). Um unser Fahrverhalten und die Kosten zu kontrollieren, haben wir über unsere Tank- und anderen Ausgaben für das Auto Buch geführt. Hier sind eine kleine Auswertung unserer Fahrerei.

Daten, Daten, Daten…

Es ist das eine Daten zu erheben. Aber was macht man damit?

Na klar, Auswerten. Unsere Grunddaten sind:

  • Gesamtdauer der Notizen: 807 Tage
  • Gesamtausgaben für Tanken: 3677,25€
  • Getankte Liter: 2766,57 Liter
  • Zurückgelegte Strecke: 40416,4 km

Als Diagramm sieht das etwa so aus:

Datum gegen €/km (ist im Diagramm falsch beschriftet). Die Punkte stellen die Tankvorgänge dar. Die schwarze Linie ist die Tendenz unserer ct/km-Kosten.

Wir haben für die Werte den Preis für die zugetankten Liter durch die gefahrenen Kilometer geteilt. Die durchschnittlichen Kosten pro Kilometer betragen 9,1ct/km. Wie man sieht, waren wir in dieser Zeit ungefähr 70 Tanken. Wenn wir in den Urlaub gefahren sind, liegen die Tankpunkte nah bei einander. In 2015 gab es einige Monate mit günstigem Benzin (der Iran begann zu exportieren). Gegen Ende 2016 waren die Preise wieder auf ein höheres Niveau geklettert. Da konnten wir auch nichts mehr durch sparsames Fahren wettmachen. Es wurde hier nicht zwischen Fahrten mit und ohne Winterreifen oder Straßenart differenziert.

Welche Daten konnten wir noch berechnen?

  • Durchschnittlicher Literpreis (über alle Tankstellen, die zwischen Lübeck und dem Bodensee verteilt waren): 1,329 €/Liter
  • Durchschnittlicher Literverbrauch auf 100 km: 6,845l/100km (damit liegen wir scheinbar leicht über dem Durchschnitt auf Foren, wie spritmonitor.de)
  • Durchschnittliche Kosten Kilometer pro Tag: 50km/Tag

Was schließen wir aus den Daten?

Die Benzinpreise steigen wieder. Damit können wir uns auch mit der sparsamsten Fahrweise nicht steigenden Mehrkosten entziehen. Daher wird es wichtiger für uns zu schauen, wann wir auf die Bahn umsteigen oder andere Personen vlt. mitnehmen, um die Auslastung des Autos zu steigern. Sich einen neueren oder sparsameren Wagen zu kaufen (oder gar ein Elektroauto) lohnt sich momentan nicht. Zumal wir unseren alten verkaufen müssten und die neuen recht teuer sind. Es bleibt also dabei, dass wir weniger fahren können und die Alternativen überprüfen müssen.

Wenn du noch Fragen zur Methodik hast oder selber deine Erfahrungen wiedergeben möchtest, sind wir gespannt.

Viele Grüße,

eure Kabelitzens