Unser kleiner Jahresrückblick für 2016.

Viel Spaß beim Lesen.

Was war.

Dem Himmel nahe – über der Waldgrenze des Kepler Tracks

Wir starteten das Jahr in einer vertrauten Runde mit unseren Halberstädter Freunden in den Weiten Diemardens bei Göttingen. Ein schöner Start! Zu dem Zeitpunkt waren unsere Pläne für den großen Jahresurlaub auch fast schon komplett abgeschlossen. Unser Ziel: Neuseeland! Die Insel am anderen Ende der Welt. Ein lang gehegter Traum sollte nun endlich wahr werden. Ende Februar ging es dann endlich los. Nach einem laaaaaangem Flug und den damit verbundenen Strapazen, konnten wir einen Monat das Land der weißen Wolken erkunden und genießen. Egal ob Berg, Tal, Gletscher, Dschungel oder Strand, dieses Land verzauberte uns immer wieder mit seiner facettenreichen Natur und den freundlichen Menschen. Es war wirklich die lange Reise wert.

Zu Gordians Unglück und dem Leidwesen seiner Mitsportler verletzte er sich sein Sprunggelenk zu Beginn eines Volleyballturnieres Anfang Juni und wurde Zeuge des „wunderbaren“ Zusammenspiels der Ärzte: Notaufnahme – Hausarzt – Chirurg – Radiologie – Chirurg – Hausarzt. Reinstes Chaos, so von außen betrachtet… Das Ganze bedeutete vier Wochen Sofaurlaub (endlich Zeit für die erste eigene Steuererklärung!). Zu Gordians Leidwesen fiel dies aber in den Beginn der Hochzeitssaison, dem geplanten LEGO-Land Besuch sowie dem Kurztrip nach Salzburg.

Fotoboxen und Verkleidung. Freude pur!

Hatten wir im Jahr 2015 mit 1 Hochzeit einen übersichtlichen Plan an Feiern abzutanzen, forderte das Jahr 2016 mit sechs Hochzeiten einen größeren Tanztribut. Freunde aus ganz Deutschland gaben sich das Ja-Wort. Ebenso verschieden wie unsere Freunde, waren auch die Feiern dieser. Besonders genossen wir (neben dem Tanzen, köstlichen Essen und wunderbar lustigen Fotoboxen) die Zeit für Gespräche/Wiedersehen mit Freunden aus Studium, Gemeinde und Jugendzeiten. Dabei führten uns unsere Reisen nach Norden (Lübeck – alte Heimat! Oldenburg), ins Erzgebirge, nach Dresden und nach Gießen in den Taunus. Eine Hochzeit durften wir sogar in Mannheim mitfeiern.

Aber auch andere Gelegenheiten uns mit alten Bekannten zu treffen, haben wir nicht ausgelassen. So durften wie zum Beispiel ein wunderbares Wochenende mit unserer Lübecker Studentengemeinde in der Mitte Deutschlands verbringen. Auch als Erwachsener sind Wasserbomben einfach klasse!

Oft verbrachten wir spannende Spieleabende mit Freunden aus der Region oder durften uns an Besuch von Familie und Freunden in unserer gemütlichen Wohnung erfreuen. Danke für eure Zeit und die wertvollen Stunden. Kommt auch dieses Jahr gern wieder vorbei!

Unser kleiner Balkongarten grünt wunderbar in der Sommersonne.

Unsere selbstgebaute Fotobox mit Fernbedienung mittels eines Nintendo Wii Controllers

In unserer Freizeit konnten wir viel Abwechslung erleben. Es wollten schließlich einige Hochzeitsgeschenke gebastelt und gestaltet werden. Gordian hat sich zudem von Zeit zu Zeit am Programmieren versucht, eine Fotobox gebaut und seinen kleinen Blog (www.kabelitzens.de), sowie seine Fotowebseite (www.kabelitzens.com) stets zu pflegen versucht. Kristin hingegen versuchte sich wieder an einem üppig gedeihendem Balkongarten und einigen aufwendigen Nähkunstwerken.

Besonders gefallen hat uns die SPIEL! in Essen (Deutschlands größte Messe für Brettspiele – wer will uns nächstes Jahr begleiten?) und das Bremer Klimahaus, ein Museum, dass man auf der Haut spüren kann (sehr interaktiv und zu empfehlen). Aber auch das Wandern in der Sächsischen Schweiz, ebenso wie die verträumte Stadt Rothenburg ob der Tauber hat uns seine traumhaften Seiten zeigen dürfen.

Im Berufsleben hat sich für uns dieses Jahr nicht viel verändert. Kristin arbeitet weiterhin als Biotechnologin bei Glycotope in Heidelberg und Gordian promoviert mit den bekannten Hürden am Universitätsklinikum Mannheim. Durch einen kommunika-tionsbedingten Rückschlag, schätzen wir die weitere Dauer der Promotion auf über 1 Jahr. Shit happens!

Was ist.

Die Tage zwischen den Jahren sind jetzt bereits vorbei. Wir hatten ein schönes Weihnachtsfest in besinnlich harmonischer Runde und ein paar schöne Tage bei Kristins Schwester. Es schloss sich ein ruhiges Silvesterfest mit Freunden und Kristins Bruder an. Es waren erholsame Tage, mit denen wir das Jahr ausklingen haben lassen.

Was nehmen wir aus diesem Jahr mit? Es war ein Jahr, auf das wir mit gemischten Gefühlen zurückblicken. Viele wunderbare Dinge sind geschehen, aber wenige Momente haben das Jahr für uns doch vergraut. Für uns hat sich gezeigt, dass Freude und Leid eng beieinanderliegen. Wir haben besonders dieses Jahr lernen können, dass wir Familie und Freunde haben, die sich mit uns freuen und uns aber auch beistehen, wenn es notwendig ist.

Wir haben viel entdeckt, egal ob in der Ferne oder vor der Tür. Dabei lernten wir uns in vielen Belangen mit dem Thema umwelt- und selbstverantwortlichem Leben auseinander zu setzen. Wie sieht ein Solches aus? Aus den vielen Lebensmodellen und –strömungen, die es dazu gibt, versuchen wir derzeit etwas herauszufischen, was wir mit unseren Ideen und unserem Lebensstil vereinbaren können. Wir haben viele kleine Möglichkeiten gefunden, neue Wege zu gehen und manche Routinen des Alltags zu hinterfragen oder zu durchbrechen. Dieser Prozess ist für uns spannend, da eingeschliffene Handlungen nun zu Herausforderungen werden können. Da fast alle Bereiche des Lebens davon betroffen sind, wird diese Entwicklung uns sicher im neuen Jahr begleiten.

Was wird.

Das Jahr 2017 kann ein Jahr mit vielen Neuigkeiten werden. Hoffentlich großartigen Neuigkeiten!

Herbstliche Stimmung in Rothenburg o.d. Tauber

Kristin gewöhnt sich noch an die neu verhandelte 35-Stunden-Woche, um das Leben weniger stressig zu gestalten. So können wir bei unseren Hobbies beide neue Wege einschlagen und uns an neuen Dingen probieren. Kristin möchte ihrem Wunsch endlich einmal Filme zu editieren nachgehen und sich an kleinen Projekten probieren. Zudem plant sie die Balkongartenarbeit um ein Kompostiersystem zu erweitern. Gordian für seinen Teil möchte unseren Blog weiterführen und hat auch sonst einen riesigen Stapel an Ideen. Da heißt es zunächst Projektmanagment betreiben, um den Stapel zu ordnen und die Ideen anschließend strukturiert anzugehen.

Auf gemeinsame Reisen freuen wir uns auch in diesem Jahr. Skifahren in Österreich und ein Hauptstadtbesuch in Frankreich sind schon gesetzt. Weiterhin freuen wir uns darauf viele Freunde bei unterschiedlichen Gelegenheiten wiederzusehen. Eine große Reise, wie die letztes Jahr nach Neuseeland ist momentan nicht geplant, da wir noch nicht sicher sind, ob und wenn ja was sich wie für uns ändern wird.

Unser Bestreben unseren Alltag nachhaltiger zu gestalten, ist wahrscheinlich die abwechslungsreichste und schwierigste Aufgabe. Da freuen wir uns über jeden Input und den Dialog mit deinen/euren Erfahrungen.

In diesem Sinne Euch ein frohes Jahr 2017,

Eure Kabelitzens