Mit dem Rasperry Pi begann 2012 der Siegeszug von Kleinstcomputer, die jedermann in eigenen Projekten oder Heimanwendungen nutzen konnte. Der Vorteil dieser Computer war die Größe ( in etwa Kreditkartenformat), der geringe Preis (ca. 30€) und die Vielzahl an Schnittstellen durch die man einen breiten Einsatzbereich hat.

Selbst als Neuling auf dem Gebiet der Computertechnik ermöglichen es unzählige Foren, Tutorials und Projektanleitungen durch das Internet hinweg mit den kleinen Computern eigene Ideen zu realisieren. Auch ich hatte damals vor Begeisterung zwei dieser Geräte gekauft. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in die Verwendung der Raspberry Pis (oder „Raspi“, wie sie von der Bastlergemeinschaft liebevoll genannt werden) wenig Zeit investiert habe, dass soll sich nun ändern.

Mir schweben einige Projekte vor, mit denen ich zum einem meine Kenntnisse in der Elektrotechnik erweitere, aber auch einen bleibenden Mehrwert habe.

Als erstes wäre da eine Photobooth oder Photobox, wie man sie von Hochzeiten sicher kennt. Dabei wird eine Kamera mit Selbstauslöser und Verkleidungsgegenstände ausgelegt und die Gäste können sich ablichten, ohne dass ein Fotograf oder die Gastgeber Vorschriften machen. Dabei entstehen meist ungezwungene, lustige Aufnahmen.

Ein anderes Projekt wäre ein Netzwerkspeicher, auf dem man gemeinsam genutzte Daten speichern kann, so dass jeder Zugriff darauf hat, ohne dass der Computer des anderen Laufen muss. Diesen Speicher kann man natürlich mit dem Internet verbinden, um seine Daten weltweit zur Verfügung zu haben (Ade, USB-Sticks, die mir ständig verloren gehen). Zudem hat man seine eigenen Daten und Dateien in eigener Hand und muss sich nicht auf die Clouds kommerzieller Anbieter verlassen.