Grünes Irand

Uns hat es mal wieder nach Irland verschlagen.

Nachdem wir auf unseren letzten Irlandreise (die auch schon einige Zeit zurückliegt) uns die Hauptstadt der Insel angesehen haben. Wollten wir nun endlich den grünen Teil des Landes kennen lernen.

Unserer Aufenthalt besteht aus zwei Stationen: Zum einen einer Hausbootfahrt auf dem Shannon River und einigen Wandertagen in den Wicklow Mountains.

1. Mit dem Hausboot auf dem Shannon

Ich glaube, Kristins Vater war auf die Idee gekommen mit dem Hausboot durch Irland zu fahren. Also wurde organisiert und ein Boot gemietet, Reise gebucht und Sachen gepackt.

Transfer vom Flughafen zum Abfahrtshafen habt der Veranstalter auch übernommen. Das ging eigentlich ganz gut. Selbst das eigentliche Fahren mit dem Boot ist für Unerfahrene erstaunlich einfach zu bewerkstelligen. Im Vergleich zum Auto muss man allerdings beachten:

Den roten Teil des Shannon haben wir befahren - von Carrick-on-Shannon nach Banagher

Den roten Teil des Shannon haben wir befahren – von Carrick-on-Shannon nach Banagher

  1. Die Lenkbewegung erfolgt zeitversetzt
  2. Der hintere Teil des Schiffes bewegt sich zuerst um die Kurve
  3.  Umso langsamer man ist, desto weiter werden die Kurven

So konnten wir die nächsten Tage bei freundlichem irischem Wetter den Shannon herunterfahren. Die Tagesaufgaben bestanden aus der Steuerung des Schiffs, der Verpflegung der Crew, Spielen, Lesen und sich an Deck den Wind um die Nase wehen zu lassen. An sich ein sehr ruhiger und entspannter Tagesablauf, bei dem man, je nach Reiselust 5-6 h fahren kann. Die zurückgelegten Kilometer lassen sich schwer abschätzen, da der Fluss sich durch die grünen Ebenen windet.

Eingangsbrücke in den Albert Kanal

Eingangsbrücke in den Albert Kanal

Ein paar Impressionen gibt es in der Bildergalerie (öffnet einen neuen Tab).

Zu sehen gibt am Fluss selber neben Kühen, Schafen, Wiesen und Wasser hin und wieder eine irisches Kloster, Festungen oder Bogenbrücken. So freute ich mich auf das feste Land unter den Füßen, besonders am Abend, wenn man bei Guiness oder lokalen Ales den Tag ausklingen lassen konnte.

Bei der Bootsreise konnte ich zwei Dinge feststellen. Zum einen sollte man sich auf eine solch kleine Fläche nur mit Menschen begeben, die man entweder sehr gut kennt und bei denen man weiß, wie man miteinander umgeht, zum anderen sind Spiele oder Fahrräder an Bord eine willkommene Abwechslung, da die meisten Sehenswürdigkeiten nicht direkt am Ufer liegen.

2. Wandern in den Wicklow Mountains

Die folgenden Tage verbrachten Kristin und ich in den Wicklow Mountains, den Hausbergen der Dubliner. Sie liegen etwa 20 Autominuten südlich der irischen Hauptstadt.

Die Wicklow Mountains (rout umrandet) sind die Hausberge der Dubliner

Die Wicklow Mountains (rout umrandet) sind die Hausberge der Dubliner

Wir hatten uns dort ein kleines Zimmer gemietet, von wo wir unsere Ausflüge starten konnten. Direkt am Haus hatten wir mit dem White Hill einen Berg der Teil des bezaubernd schönen Wicklow Ways ist.

Weitere Highlights unserer Wandertage waren der Spink Loop um den Upper Lake oberhalb der berühmten Klosteranlage Glendalough ( zur Hochsaison wimmelt es hier nur so von asiatischen Touristen). Der Upper Lake und die ihn umgebenden Wanderwege sind viel ruhiger und warten mit beeindruckenden Ausblicken auf.

Aber auch unsere Wanderungen zum Great Sugar Loaf, Avaoca Mill und Lough Tay ließen unsere Augen staunend zurück. Soweit ist das klar. Die Wicklow Mountains haben uns wahrhaft in ihren Bann geschlagen und wir freuen uns auf eine Rückkehr.

Der Lough Tay wird aufgrund seines dunklen Wassers und des Schaumes am Ufer als Guinness Lake bezeichnet, selbst der Umriss des Sees erinnert an die typische Glasform des berühmtesten irischen Getränks

Der Lough Tay wird aufgrund seines dunklen Wassers und des Schaumes am Ufer als Guinness Lake bezeichnet, selbst der Umriss des Sees erinnert an die typische Glasform des berühmtesten irischen Getränks

Ein paar weitere Impressionen gibt es in der Bildergalerie (öffnet die selbe Gallerie wie der Link oben).

Solltest ihr noch Hinweise oder Kommentare, Fragen oder eigene Geschichten zu Irland haben freuen wir uns von Euch zu lesen. Bis dahin,

Eure Kristin und Euer Gordian